1. Geltung der allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

 

Die umseitigen Vertragsbedingungen werden mit der Beauftragung durch die Kundin/Klientin / den Kunden/Klienten Bestandteil dieses Vertrages.

 

2. Angebot

 

Sämtliche Angebote des Beraters sind freibleibend.

3. Inhalte des Beratungsauftrags

Der Inhalt und gegebenenfalls das Ziel der Beratung, beziehungsweise der einzelnen Einheiten (im Folgenden „Auftrag“ genannt) werden zwischen dem Berater und der Kundin/Klientin / dem Kunden/Klienten gemeinsam im Rahmen der Auftragsklärung festgelegt.

Die Beratung erfordert die aktive Mitarbeit der Kundin/Klientin / des Kunden/Klienten. Der Berater steht als fachkundiger Prozessbegleiter zur Seite. Die Wahl der Methode, wie auch deren Abänderung, unterliegt der Entscheidung des Beraters.

Die/Der KundIn/KlientIn handelt in jeder Phase der gemeinsamen Arbeit eigenverantwortlich und ist sich dessen bewusst. Sie/Er ist für ihre/seine physische und psychische Gesundheit, die finanziellen Auswirkungen ihrer/seiner Handlungen, sowie ihr/sein Wohlbefinden während den Beratungseinheiten in vollem Umfang selbst verantwortlich. Sämtliche Maßnahmen, die die/der KundIKlientin aufgrund der Beratung durchführt, liegen in ihrem/seinem Verantwortungsbereich. Die Beratung beinhaltet keine medizinische, ärztliche, psychiatrische, psychotherapeutische bzw. steuerliche oder Finanzanlagen betreffende Behandlung oder Beratung und ersetzt eine solche keinesfalls. Daher ist sie NICHT für Menschen geeignet, die ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung oder Unterstützung bedürfen.

 

4. Ort der Beratung

Sofern im Einzelfall nichts Abweichendes zwischen den Parteien vereinbart wird, finden die Beratungseinheiten in den Räumlichkeiten des Beraters statt.

 

5. Honorar

Sofern keine gesonderten Vereinbarungen getroffen werden, verrechnet der Berater für seine Leistungen ein Honorar iHv. EUR 100,- (exkl. USt.) pro Stunde.

Sofern die Beratung außerhalb der Räumlichkeiten des Beraters stattfinden, ist der Berater berechtigt, ein Wegzeithonorar iHv. EUR 50,- (exkl. USt.) pro Stunde sowie seine Reisespesen in Form des aktuell gültigen, amtlichen Kilometergeldsatzes oder der tatsächlich angefallenen Kosten (z.B. für Zug- oder Flugtickets) in Rechnung zu stellen. Sollte eine Übernachtung erforderlich sein, so trägt diese Kosten die/der KundIn/KlientIn.

Die Verrechnungseinheit beträgt eine ½ Stunde, d.h. das entsprechende Honorar (auch das Wegzeithonorar) ist pro begonnene ½ Stunde zu leisten.

Alle Preise sind – sofern nichts anderes ausdrücklich vermerkt ist – exklusive Umsatzsteuer zu verstehen. Im Verrechnungsfalle wird die gesetzliche Umsatzsteuer zu diesen Preisen hinzugerechnet.

 

6. Wertsicherungsklausel

Es wird ausdrücklich Wertbeständigkeit der Forderung samt Nebenforderungen vereinbart. Als Maß der Berechnung der Wertbeständigkeit dient der vom österreichischen statistischen Zentralamt monatlich verlautbarte Verbraucherpreisindex oder einer an seine Stelle tretende Index.

Als Bezugsgröße für diesen Vertrag dient die für den Monat des Vertragsabschlusses errechnete Indexzahl. Schwankungen der Indexzahl nach oben oder unten bis ausschließlich 3% bleiben unberücksichtigt und werden erst bei Überschreiten dieses Spielraumes in vollem Ausmaß in Rechnung gestellt. Dieser Spielraum ist bei jedem Überschreiten nach oben oder unten neu zu berechnen, wobei stets die erste außerhalb des jeweils geltenden Spielraums gelegene Indexzahl die Grundlage sowohl für Neufestsetzung des Forderungsbetrages als auch für die Berechnung des neuen Spielraums zu bilden hat.

Sofern es sich um ein Verbrauchergeschäft handelt, werden jedenfalls während der ersten zwei Monate ab Vertragsabschluss keine Preisveränderungen – es sei denn, diese wurden im Einzelnen ausdrücklich ausgehandelt – in Rechnung gestellt.

 

7. Rechnungslegung

Sofern nicht gesondert vereinbart, erfolgt die Rechnungslegung nach der Beratung, grundsätzlich direkt nach jeder Beratungseinheit oder in Intervallen, in denen mehrere Beratungseinheiten zusammengefasst abgerechnet werden können. Die Häufigkeit der Intervalle (z.B. monatlich) liegt dabei im Ermessen des Beraters. Der Berater ist ausdrücklich berechtigt, auch Teilabrechnungen vorzunehmen, sofern die Leistung in Teilen erbracht wird.

Sofern keine gesonderte Zustellung vereinbart wurde, stimmt die/der KundIn/KlientIn einer elektronischen Zusendung der Rechnung zu.

Erfolgt kein begründeter Einspruch binnen 4 Wochen ab Rechnungslegung, so gilt die Rechnung jedenfalls als genehmigt.

 

8. Zahlungsbedingungen

Sofern nicht anders vereinbart erfolgt die Begleichung der Rechnung durch Überweisung auf das auf der Rechnung angegebene Bankkonto.

Der Rechnungsbetrag ist binnen 14 Tagen ab Rechnungseingang ohne jeden Abzug und spesenfrei zu bezahlen. Die Zahlung ist nur dann als rechtzeitig erfolgt anzusehen, wenn der Betrag am Fälligkeitstag eingelangt bzw. am angegebenen Konto gutgeschrieben wurde.

 

9. Verzugszinsen

Für den Fall des schuldhaften Zahlungsverzuges verpflichtet sich die/der KundIn/KlientIn zur Bezahlung von Verzugszinsen in der Höhe von 5% pro Jahr. Die/der KundIn/KlientIn ist darüber hinaus auch zum Ersatz anderer durch seinen schuldhaften Verzug verursachter Schäden verpflichtet. Dazu gehören insbesondere die notwendigen Kosten zweckentsprechender außergerichtlicher Betreibungs- oder Einbringlichkeitsmaßnahmen, soweit diese in einem angemessenen Verhältnis zur betriebenen Forderung stehen.

 

10. Termine, Zeitintervalle und Absage

Die Termine und Zeitintervalle für die abzuhaltenden Beratungseinheiten werden im Einvernehmen zwischen den Parteien festgelegt und sind beidseitig verbindlich. Kann die/der KundIn/KlientIn eine Einheit nicht wahrnehmen, so hat sie/er dies dem Berater so früh wie möglich mitzuteilen. Erfolgt die Absage oder Verschiebung weniger als 48 Stunden vor dem Termin, so wird die volle vereinbarte Einheit verrechnet.

Sofern der Berater eine Beratungseinheit nicht wahrnehmen kann, wird er im Einvernehmen mit der Kundin/Klientin / dem Kunden/Klienten einen zeitnahen Ersatztermin vereinbaren.

 

11. Beendigung

Die Parteien können ihre Zusammenarbeit jederzeit ohne Angabe von Gründen schriftlich (E-Mail ist ausreichend) auflösen. Bereits erbrachte Leistungen bleiben hiervon unberührt, ebenso Punkt 10 dieser Vereinbarung.

 

12. Verschwiegenheitspflicht

Der Berater verpflichtet sich zur Verschwiegenheit über die ihm anvertrauten Angelegenheiten, Dokumente und Unterlagen. Diese Verschwiegenheitspflicht gilt nicht, wenn und insoweit die/der KundIn/KlientIn den Berater ausdrücklich schriftlich von dieser Pflicht entbindet oder der Berater aufgrund gerichtlicher oder gesetzlicher Anordnung zur Auskunftserteilung verpflichtet ist.

 

13. Geheimhaltung

Eigene Pläne, Skizzen, Kostenvoranschläge und sonstige Unterlagen wie Prospekte, Kataloge, Muster, Präsentationen und ähnliches bleiben im geistigen Eigentum des Beraters. Jede Verwendung, insbesondere die Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung und Zurverfügungstellung einschließlich des auch nur auszugsweisen Kopierens, bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Beraters.

Sämtliche oben angeführte Unterlagen können jederzeit vom Berater zurückgefordert werden und sind ihm jedenfalls unverzüglich unaufgefordert zurückzustellen, wenn der Vertrag nicht zustande kommt.

Die/Der KundIn/KlientIn verpflichtet sich im Übrigen zur Geheimhaltung des ihm aus der Geschäftsbeziehung zugegangenen Wissens Dritten gegenüber.

 

14. Schadenersatz

Der Berater arbeitet mit der für seine Tätigkeit erforderlichen Sorgfalt. Die Haftung wird – mit Ausnahme einer Haftung für Personenschäden – auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt.

 

15. Rechtswahl

Auf diesen Vertrag ist österreichisches materielles Recht anzuwenden.

 

16. Gerichtsstandvereinbarung

Zur Entscheidung aller aus diesem Vertrag entstehenden Streitigkeiten ist das am Sitz des Beraters sachlich zuständige Gericht örtlich zuständig. Der Berater behält sich jedoch das Recht vor, auch am allgemeinen Gerichtsstand der/des KundIn/KlientIn zu klagen.

Für alle gegen einen Verbraucher, der im Inland seinen Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt oder Ort der Beschäftigung hat, wegen Streitigkeiten aus diesem Vertrag erhobenen Klagen ist eines jener Gerichte zuständig, in dessen Sprengel der Verbraucher seinen Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt oder Ort der Beschäftigung hat. Für Verbraucher, die im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses keinen Wohnsitz in Österreich haben, gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.


 

Stand: Juni 2022

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Florian Knall (Auftragnehmer)

in weiterer Folge „Berater“ genannt

 

AuftraggeberIn

in weiterer Folge „KundIn/KlientIn“ genannt

 
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